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Bridgekamera Lumix FZ1000

Kameras, Objektive, Computer...
Anathem
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Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon Anathem » Mo 8. Feb 2016, 17:41

Guten Tag,
ich möchte mir eine Bridgekamera Lumix FZ1000 für die Stockfotografie zulegen, da ich auch Videos anbieten möchte. Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Kamera und lassen sich gemachte Fotos damit verkaufen?

Danke schonmal für die Antwort

Gruß

Anathem

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magann
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon magann » Mo 8. Feb 2016, 17:53

Die Kamera selbst habe ich nicht. Allerdings habe ich ein Sony RX100 und die hat den gleichen Sensor drin.
Was das Objektiv an der FZ1000 taugt kann ich natürlich nicht sagen. Generell sollen die Megazooms nicht so toll sein. Es kann also sein, dass du bei bestimmten Brennweiten keine gute Bildqualität bekommst. Da hilft wohl nur ausprobieren und bei Unzufriedenheit wieder zurück geben!
Der Sensor ist sehr gut für eine kompakte Kamera! Die Bilder sind auch gut für Stockagenturen brauchbar.
Die Kamera macht wohl nur Sinn, wenn du kein Freund von DSLRs bist. Denn für das Geld bekommst du schon eine nette Spiegelreflex mit gutem Objektiv.

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michaeljberlin
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon michaeljberlin » Mo 8. Feb 2016, 19:29

Anathem hat geschrieben:Guten Tag,
ich möchte mir eine Bridgekamera Lumix FZ1000 für die Stockfotografie zulegen, da ich auch Videos anbieten möchte. Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Kamera und lassen sich gemachte Fotos damit verkaufen?

Danke schonmal für die Antwort

Gruß

Anathem


Ich habe mir die Kamera im November gekauft, allerdings ausschließlich um damit Videos zu machen. Dafür ist sie hervorragend, vor allem im Preis-Leistungsverhältnis.

Fotos habe ich überwiegend zu Testzwecken gemacht. Sie sind brauchbar, aber nicht hervorragend. Ist aus dieser Konstellation auch nicht zu erwarten. Das Objektiv ist nicht sonderlich lichtstark und kann mit (guten) DSLR-Objektiven nicht mithalten. Der Sensor ist verhältnismässig klein, was sich durch leichteres Rauschen bemerkbar macht. Bis ISO 800 erscheinen mir die Bilder aber durchaus brauchbar.

Wie alle Kameras ist es letztlich ein Werkzeug mit Stärken und Schwächen, die man kennen (lernen) und dann ausnutzen/umgehen muss.
Mein Buch: Stockfotografie - Mit Fotolia, Shutterstock & Co Geld verdienen: http://bit.ly/2cyx2Vx
Blog: http://michaeljayfoto.com Facebook: http://fb.com/MichaelJayFotograf Insta: @michaeljberlin

misunde
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon misunde » Mo 8. Feb 2016, 23:54

Moin,
mit der FZ100 habe ich angefangen, Stockfotos zu machen, sie hat mir sozusagen die erste (gebrauchte) DSLR + Objektive finanziert.
Ich mochte sie sehr gerne, meiner Meinung nach hat Panasonic hier eine Bridge gebaut die (fast) alle Funktionen einer DSLR in sich vereint,
die Vorteile einer Spiegellosen nutzt und die Videomöglichkeiten noch oben drauf setzt.

Ich fand sie äußerst komfortabel in Größe, Gewicht, Zoombereich und vor allem beim Tethering, was sogar aus größerer Entfernung funktioniert.
Z. B. kann man die Kamera in den Garten vors Vogelhäuschen stellen und gemütlich vom Sofa aus übers Tablet ganz schnell den Fokuspunk bestimmen und auslösen.
Der Auslöser ist übrigens vollkommen lautlos, und bei längerer Belichtung muss man nicht an Spiegelvorauslösung denken, weil es eben keinen Spiegel gibt.
Sowohl durch den elektronischen Sucher, wie auch im Life View oder über den Tabletbildschirm kann man die Auswirkungen aller Belichtungsänderungen sofort beurteilen, und zwar in der tatsächlichen Qualität, was mit meiner Nikon D7100 leider nicht funktioniert.
(Die App gab es zu meiner Panasonic-Zeit allerdings nur für Handys und Tablets, nicht jedoch für WindowsPc.)

Mehrere Blitze zu steuern ist für die FZ1000 kein Problem, da muss man bei Einsteiger-DSLRs schon genau hinsehen.
Beim Arrangieren von Tabletops oder bodennahen Makros hilft der Blick in den Klappbildschirm manchmal sehr.
Bei Makros (geht nur mit Vorsatzlinse) ist der kleine Sensor sogar vorteilhaft, da die Schärfentiefe über einen größeren Bereich verläuft.


Bei der Nachbereitung setzt der kleine Sensor jedoch Grenzen.
Sobald man Schatten anhebt, beginnt es zu rauschen, da bietet ein größerer Sensor wesentlich mehr Spielraum.

Das Objektiv fand ich im Vergleich zu ähnlich weiten Superzooms für DSLRs sogar recht gut, auch die Lichtstärke ist für so einen breiten Bereich nicht schlecht, und wenn man dazu das Gewicht bedenkt ...
Das ganze System ist offenbar ziemlich gut aufeinander abgestimmt.
Aber – man kann nichts wechseln, weder zu mehr Lichtstärke, noch zu deutlicherem Weitwinkel noch zu echtem Makro.
Blende 8 ist die höchst mögliche Blendenzahl, sicher aus gutem Grund.
Will man mehr, geht nur noch Fokusstacking.
Im Studio ist das möglich, aber Landschaftsaufnahmen, die von vorne bis hinten scharf sein sollen, sind nur eingeschränkt zu machen.

Die Kamera selbst ist außerdem kein bisschen vor Spritzwasser geschützt.
Sie ging mir im leichten Gischtniesel an der Ostsee einfach aus.
Das Objektiv fährt je nach Einstellung zum Stromsparen automatisch ein, gar nicht gut, wenn der Tubus gerade feucht ist.

Am meisten hat mich gestört, dass man nicht wirklich manuell scharf stellen kann, zumindest nicht, durch Drehen am Objektiv.
Es gibt zwar die tolle Scharfstellhilfe im Sucher, aber man fährt per Taste vor und zurück und schießt dann leicht übers Ziel hinaus.
Für Videos ist dieses Verfahren vielleicht sinnvoll, nicht aber für Fotos von aufgeregten Vögeln hinter Zweigen. Schade, weil der Zoombereich dieses doch zuließe.

Aus der FZ1000 wurden hauptsächlich arrangierte Tabletops und Makros bei den Agenturen angenommen, Landschaften und Architektur dagegen so gut wie nie. Das ist jetzt mit der Nikon deutlich anders.

Wie gesagt, ich mochte sie gerne. Ob sie ausreicht, kommt drauf an, was man hauptsächlich machen möchte.

Eine lautlose Spiegellose mit all diesen Funktionen plus größerem Sensor und einer reichlichen Auswahl an Wechselobjektiven, die manuelles Scharfstellen zulassen – ja das wäre mein Traum. :D

Liebe Grüße
misunde

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FujiSL
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon FujiSL » Di 9. Feb 2016, 10:29

Meine erste war auch eine Bridge, eigentlich bin ich damit sehr zufrieden gewesen für den Hausgebrauch, aber nachdem ich mit der Stockfotografie angefangen habe stellte sich schnell heraus das damit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Ich würde an deiner Stelle das Geld direkt in eine DSLR investieren.
Stockfotografie ist ein bisschen so wie das Sammeln von Pfandflaschen,
nur auf einem höheren Niveau ;)

Gabriele
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon Gabriele » Di 9. Feb 2016, 19:08

Ich habe mit einer Spiegelreflex von Nikon mit der Stockfotografie angefangen und habe dann auf eine Spiegellose Olympus gewechselt. Der Hauptgrund war das Gewicht. Inzwischen habe ich zwei von denen und bin rundum glücklich. Die Fotos sind wesentlich schärfer als mit den Nikons und werden von allen Agenturen angenommen und auch verkauft. Ich kann mich also nicht beklagen und habe den Wechsel nicht einen Tag bereut. Immer drann denken: Nicht die Kamera macht ein gutes Bild sondern der Fotograf dahinter ;)
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Re: Bridgekamera Lumix FZ1000

Beitragvon ArminStaudt » Di 9. Feb 2016, 20:12

Wenn ich jetzt nochmal anfangen würde, dann würde ich mich für Sony entscheiden. Ne Bridgekamera wo man keine Objektive wechseln kann stößt einfach zu schnell an die Grenzen. Das ist dann ärgerlich, wenn nach kurzer Zeit die Ansprüche steigen.


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