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Steuerklärung und so...
Steuerklärung und so...
Ich muss nächstes Jahr meine erste EÜR machen und stelle mir gerade 2 (vielleicht blöde?) Fragen:
1. Welchen Umrechnungskurs verwendet Ihr von USD in EUR? Also welches Datum?
2. Welchen Umsatz setzt Ihr eigentlich an? Nur was ihr wirklich via z.B. Paypal ausgezahlt bekommen habt oder Gesamteinnahmen - d.h. Auszahlungen plus Restbeträge die noch bei den Agenturen im Account liegen.
Mein Verständnis wäre das ich alles ansetzen muss, also auch die Beträge die noch nicht bei mir auf dem Konto sind.
1. Welchen Umrechnungskurs verwendet Ihr von USD in EUR? Also welches Datum?
2. Welchen Umsatz setzt Ihr eigentlich an? Nur was ihr wirklich via z.B. Paypal ausgezahlt bekommen habt oder Gesamteinnahmen - d.h. Auszahlungen plus Restbeträge die noch bei den Agenturen im Account liegen.
Mein Verständnis wäre das ich alles ansetzen muss, also auch die Beträge die noch nicht bei mir auf dem Konto sind.
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mwagner159
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- Beiträge: 851
- Registriert: Mo 20. Okt 2014, 09:01
- Kontaktdaten:
Re: Steuerklärung und so...
spaceduck hat geschrieben:Mein Verständnis wäre das ich alles ansetzen muss, also auch die Beträge die noch nicht bei mir auf dem Konto sind.
Ich kann das zum Teil beantworten, bzw. meine es zumindest: Dir müsste nach Anmeldung deiner Tätigkeit beim Finanzamt ein sogenannter "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" zugeschickt worden sein.
Dort kann man dann u.a. angeben, welche Besteuerungsart man haben möchte: Ist-Versteuerung bedeutet, dass Du die Zahlungseingänge aufzeichnest und besteuerst, die dann wirklich bei dir in deinem Konto "aufschlagen".
Soll-Versteuerung wäre dann halt so, dass Du die Beträge versteuerst, sobald die Forderung entsteht, also beispielsweise, wenn Du eine Forderung gegenüber der Fotoagentur hast aber halt noch "kein Geld erstmal geflossen" ist.
Kommt halt darauf an, für was Du optiert hast.
Persönlich habe ich ein Kleingewerbe mit Ist-Versteuerung aber lizensiere selbst keine Bilder sondern verkaufe eher IT-Dienstleistungen.
Ich habe aber mal in einem Steuerbüro auch mal Buchungssätze eingehackt, als Not am Mann dort war. Hatte im IBS-Studium unter anderem auch Steuerlehre gehabt. Meine Lehrmeisterin hatte mir die ganze Zeit Kontrollfragen zu dem Thema Soll- und Ist-Versteuerung gestellt um das Wissen zu festigen.
Also kommt darauf an, wo Du dein Kreuzchen gemacht hattest.
Re: Steuerklärung und so...
Bin zwar kein Steuerfachmann, aber ich persönlich gebe seit Jahren genau das an, was auf meinem Bankkonto landet. Was noch als Guthaben bei den Agenturen liegt lasse ich unberücksichtigt.
Damit beantwortet sich die Frage nach dem Währungskurs von selbst, ich gebe ja nur die Euro Beträge an, die bei mir ankommen.
Hat bisher niemand vom Finanzamt nachgefragt...
Damit beantwortet sich die Frage nach dem Währungskurs von selbst, ich gebe ja nur die Euro Beträge an, die bei mir ankommen.
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Re: Steuerklärung und so...
Kann mich den "Vorschreiben" nur anschließen. Wenn nicht schon geschehen, würde ich die Ist-Besteuerung bevorzugen. Dann kann man sich einfach an den Veränderungen des Firmen-Bankkontos orientieren. Das macht für Nicht-Buchhalter vieles einfacher: keine Währungsumrechnung, Forderungsausfälle fallen buchhalterisch nicht an, keine Abgrenzungsbuchungen o.ä., ... Und selbst wenn im Fragebogen bereits die Soll-Besteuerung gewählt wurde, kann man nachträglich auch noch einen schriftlichen Antrag auf Wechsel zur Ist-Besteuerung stellen.
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mwagner159
- Five-Star-Member

- Beiträge: 851
- Registriert: Mo 20. Okt 2014, 09:01
- Kontaktdaten:
Re: Steuerklärung und so...
jokue hat geschrieben:Und selbst wenn im Fragebogen bereits die Soll-Besteuerung gewählt wurde, kann man nachträglich auch noch einen schriftlichen Antrag auf Wechsel zur Ist-Besteuerung stellen.
Ich gehe auch mal davon aus, dass dies ohne Probleme möglich ist zumal es sich um die erste Erklärung handelt.
Bei anderen Sachen wie Vorsteuerabzug und MwSt für den Endkunden ist man glaube ich einige Zeit lang gebunden aber das ist ja hier nicht das Thema. Vorsteuerabzug könnte interessant sein wenn man beispielsweise neue Anschaffungen macht, wie Objektive, Laptop, Software etc. Solche Sachen haben ja durchaus ihren Preis.
Danke für den Hinweis mit dem Wechsel. Wusste ich nicht und konnte dazu keine Aussage treffen.
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Ozymandias2
- Active-Member

- Beiträge: 20
- Registriert: Fr 28. Apr 2023, 14:41
Re: Steuerklärung und so...
dirkr hat geschrieben:Bin zwar kein Steuerfachmann, aber ich persönlich gebe seit Jahren genau das an, was auf meinem Bankkonto landet. Was noch als Guthaben bei den Agenturen liegt lasse ich unberücksichtigt.
Damit beantwortet sich die Frage nach dem Währungskurs von selbst, ich gebe ja nur die Euro Beträge an, die bei mir ankommen.
Hat bisher niemand vom Finanzamt nachgefragt...
Ist in der Praxis sicherlich in Ordnung bei kleinen Beträgen in der Stockfotografie.
Korrekt gilt aber:
Alles was auszahlbar ist, gilt als zugeflossen. Man kann also nicht zig Tausende Euro auf den Platformen ansparen, weil man momentan keine Steuer zahlen will.
Re: Steuerklärung und so...
Korrekt gilt aber: Alles was auszahlbar ist, gilt als zugeflossen. Man kann also nicht zig Tausende Euro auf den Platformen ansparen, weil man momentan keine Steuer zahlen will.
Da wären wir dann wieder bei der Frage des Wechselkurses wenn man diesen Weg geht.
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Re: Steuerklärung und so...
Korrekt gilt aber:
Alles was auszahlbar ist, gilt als zugeflossen.
Gibt es dafür eine verlässliche Quelle? Denn damit bewegen wir uns weg von der Istbesteuerung und sind wieder bei der Sollbesteuerung mit Forderungen/Verbindlichkeiten/... und wie spaceduck richtigerweise sagt bei der Wechselkursproblematik.
Re: Steuerklärung und so...
Ich gebe pro Quartal das an, was in dem Zeitraum ausgezahlt wurde. Alles andere ist bei Stockagenturen nicht machbar. istock z.B. zeigt zwar die Verkäufe an, aber erst im darauffolgenden Monat wird ausgezahlt und erst dann sehe ich auch, was ich dort eingenommen habe. Dazu eben auch die Problematik mit dem Umrechnungskurs. Mein Steuerberater hatte es genauso gemacht.
Viele Agenturen zahlen bei der Auszahlungsgrenze automatisch aus, bei anderen kann man einen Betrag mit in den nächsten Monat nehmen, aber auch da gibt es eine max. Höhe, bis dann auch automatisch ausgezahlt wird. Wer jeden Monat oder alle 3 Monate die Voranmeldung machen muss, verdient eh in einem Bereich, wo man schnell bei den Limits ist, mit viel ansparen ist da nichts. Und wer nur einmal im Jahr alles einreicht, ist eh in einem Bereich, der eher als Liebhaberei gewertet wird, da ist am Ende eh nichts steuerrelevant. Man kann aber auch einfach beim Finanzamt anrufen, die beantworten solche Fragen und man ist dann definitiv rechtlich auf der sicheren Seite.
Viele Agenturen zahlen bei der Auszahlungsgrenze automatisch aus, bei anderen kann man einen Betrag mit in den nächsten Monat nehmen, aber auch da gibt es eine max. Höhe, bis dann auch automatisch ausgezahlt wird. Wer jeden Monat oder alle 3 Monate die Voranmeldung machen muss, verdient eh in einem Bereich, wo man schnell bei den Limits ist, mit viel ansparen ist da nichts. Und wer nur einmal im Jahr alles einreicht, ist eh in einem Bereich, der eher als Liebhaberei gewertet wird, da ist am Ende eh nichts steuerrelevant. Man kann aber auch einfach beim Finanzamt anrufen, die beantworten solche Fragen und man ist dann definitiv rechtlich auf der sicheren Seite.
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